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Sicherheit im Kletterwald

Sicherheit steht über allem. Sämtliche Kletterveranstaltungen werden im Kletterwald der Akademie Klausenhof unter höchsten Sicherheitsbestimmungen durchgeführt. Deswegen setzen wir auch nur ERCA-zertifizierte Hochseilgartenbetreuer und -retter ein und lassen alle im Kletterwald eingesetzten Materialien jährlich von einem Gutachter prüfen. Alle Trainer/-innen werden in regelmäßigen Abständen geschult. Darüber hinaus gibt es bei der Nutzung des Kletterwaldes folgende wichtige Punkte, die vor jeder Veranstaltung den Teilnehmenden und Auftraggebern vermittelt werden:

Freiwilligkeit*

Die Teilnehmenden entscheiden für sich, ob sie an einer Aktivität teilnehmen. Es wird kein Zwang auf sie ausgeübt. Sollte eine Art "Gruppenzwang" entstehen, ist dieses ein Anlass, dass Thema "Freiwilligkeit" intensiver mit der Gruppe zu besprechen.

*in Englisch: challenge by choise"; Wahlmöglichkeit der Herausforderung

Sich auf Neues einlassen

Die Teilnehmenden werden vorab darüber aufklärt, dass sicherlich einige Übungen und Aufgaben ungewohnt für sie sind und "Neuland" bedeuten. Es geht darum Grenzen zu erfahren und dann auch zu erkennen, dass man diese mit Unterstützung der Gruppe auch überschreiten kann. Dies stellt für viele Teilnehmer eine wichtige Erfahrung in Bezug auf die Selbsteinschätzung dar.  

STOP - Regel

Wird eine Sicherheitsregel missachtet oder fühlen sich Teilnehmende bedroht, stark verunsichert, etc., haben sowohl die Sicherheitstrainer als auch die Teilnehmenden die Möglichkeit, "STOP" zu sagen. Die Aktivitäten werden von allen sofort unterbrochen, indem jeder Teilnehmende eine sichere Position einnimmt. Die Situation wird gemeinsam besprochen und anschließend die weitere Vorgehensweise geklärt. Diese Absprache ist Ausdruck für die Eigenverantwortlichkeit der Teilnehmenden, sie erfordert von allen Beteiligten die Akzeptanz individueller Unterschiede.

Zeitfaktor

Die Durchführung der Veranstaltung im Kletterwald und der Aufbau bedürfen ausreichender Ruhe und Zeit. Es sollte lieber etwas mehr Zeit eingeplant werden, als in Hektik oder unter Zeitdruck zu geraten. Meistens bedeutet in solchen Fällen "weniger ist mehr" sprich: besser eine Aktion weniger durchführen als Hektik hervorzurufen.

Aufklärung der Teilnehmenden über Risiken

Die Teilnehmenden sollen über eventuell mögliche Risiken aufgeklärt werden. Die Aufklärung sollte pädagogisch sinnvoll erfolgen und keine Ängste auslösen.

Ansprechpartner
Stephan Broemling

Herr Stephan Brömling
Leiter Marketing
Tel. : 02852 89-1357